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Krawatten im Büro

17. Oktober 2010

Die Krawatte, formelles Kleidungsstück und täglicher Begleiter im Büro.

Auch heute gibt es immer noch Berufe, bei denen Krawatten schlichtweg Pflicht sind. Anwälte und Richter kommen um das Kleidungsstück nicht herum, und in fast allen Branchen mit starkem Kundekontakt sind Krawatten keine möglichen Accessoires, sonder wirkliche “must-haves”. Grundlegend gilt: Je konservativer der Berufszweig, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Krawatte eine Pflichtkleidung ist. Es gilt aber auch: je wichtiger die Kundenorientierung für die eigene Firma, umso wichtiger die Krawatte.

Aber nicht jede Krawatte passt auch gleich in den Büroalltag. Hier ein paar allgemeine Dinge, auf die Sie bei der Wahl der Krawatte achten sollten:

Einfarbige Krawatten passen fast uneingeschränkt in den Büroalltag – zumindest dann, wenn man auf all zu grelle Modefarben (pink, flieder oder orange beispielsweise) verzichtet.
Gestreifte Krawatten passen uneingeschränkt ins Büro, wie die Businessstreifen auf den Krawatten vieler Banker beweisen.
Krawatten mit allover Mustern (kleine geometrische Muster) können zuweilen unruhig wirken, passen aber dann in den Büroalltag, wenn sie dezent auf rotem oder blauem Fond eingesetzt werden.
Gepunktete Krawatten lassen sich nur bedingt einsetzen, hier ist besser zur Vorsicht geraten.
Motivkrawatten mögen vielleicht witzig und spritzig erscheinen, haben aber gerade in einem konservativen Umfeld nichts verloren.
Krawatten mit Phantasiemustern erregen in erster Linie Aufmerksamkeit – die ist aber im Büroalltag aber nur in ganz seltenen Fällen gewünscht. Daher: Finger weg!
Paisleykrawatten sollten Sie auch mit Vorsicht wählen, sie sind für das Büro allenfalls in dezenten Designs zu empfehlen.
Schmale Krawatten deuten auf junge, dynamische, ja vielleicht sportliche Persönlichkeiten und passen in einigen Bereichen ganz hervorragend.

Einige letzte Worte noch zur Tragweise der Krawatte: Gängig ist, dass die Spitze der Krawatte auf Höhe der Gürtelschnalle endet. Anzumerken ist auch, dass dieser Trend wieder rückläufig ist – es wäre also denkbar, dass bald wieder eine Handbreit Platz zwischen der Krawattenspitze und dem Gürtel sein darf – auch in konservativen Berufen.

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